Themen

Gute Arbeit - Zeit für Familie - Bildungsgerechtigkeit - das ist unser Dreiklang für Baden-Württemberg und das gilt auch für unseren Wahlkreis.

Überlagert wird allerdings alles andere derzeit von einem anderen Thema, das uns alle im letzten Jahr überrollt hat und das ich deshalb auch hier vorneweg stellen möchte. Die ständig steigende Anzahl von Menschen, die Schutz und eine neue Heimat bei uns suchen.

Es wird DIE HERAUSFORDERUNG der kommenden Jahre bleiben, hier zu guten Lösungen zu kommen, was die Unterbringung, die Sprachförderung, die Integration und auch die fortwährende Akzeptanz dieser neuen Mitbürger anbelangt.

Bisher hat sich unser Wahlkreis da vorbildlich gezeigt, die Menge an ehrenamtlichem Engagement, die Bereitwilligkeit der Gemeinden, Lösungen zu finden, die von den allermeisten Bürgern gelebte Willkommenskultur sind bewundernswert und müssen unbedingt erhalten und unterstützt werden.

Hierfür müssen von Bund und Land die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die zuständigen Behörden müssen personell und finanziell in die Lage versetzt werden, Asylanträge zeitnah zu bearbeiten. Die Gemeinden müssen bei der Unterbringung und Versorgung entlastet werden, damit sie die finanziellen Spielräume haben, ihren eigentlichen Aufgaben gerecht zu werden. Und es müssen in der Fläche nicht nur genügend Sprachangebote sondern auch Sozialarbeiter und ggf. Therapeuten vorhanden sein, um Integration gelingen zu lassen.

Dr. Birte Könnecke

Doch nun zum Dreiklang:

  • Gute Arbeit

    Baden-Württemberg lebt von seinen tatkräftigen Menschen. Das gilt auch für unseren Wahlkreis und auf allen Ebenen vom Erntehelfer über Angestellte und Handwerker bis zum Mittelständler. Gute Politik hat alle im Blick.

    Der Mindestlohn sichert in vielen Branchen ein auskömmliches Einkommen und verhindert ein schädliches Lohndumping auf Kosten der Sozialkassen.

    Die Fachkräfteallianz und das Tariftreuegesetz helfen unserem ehrlichen Mittelstand und gewährleisten auch, dass das Geld im Land bleibt.

    Es braucht aber noch weitere Anstrengungen, z.B. um das Potential der Migranten im Ländle nutzen zu können, um den Fachkräftemangel im Land zu mindern.

    Ebenfalls werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass für gleiche Arbeit auch gleiches Geld gezahlt wird, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, es leider aber in vielen Bereichen nach wie vor nicht ist. Lohndumping über Werkverträge und ausufernde Leiharbeit muss verhindert werden.

  • Zeit für Familie

    Der Pakt mit den Kommunen hat den Gemeinden geholfen, eine umfassende Kleinkindbetreuung auf die Beine zu stellen. Hier ist Baden-Württemberg vom Schlusslicht bundesweit an die Spitze aufgestiegen. Hier müssen wir weitermachen. Der derzeitige Betriebskostenzuschuss von 68% durch das Land wird unseren Gemeinden dabei weiterhin helfen.

    Familien mit behinderten Kindern muss besonders geholfen werden. Eine am Kind orientierte Inklusion ist hier besonders wichtig.

    Der Familienbegriff hat sich geändert und es ist an der Zeit, dass die Politik der gesellschaftlichen Entwicklung folgt und homosexuelle Partnerschaften der traditionellen Ehe vollständig gleichgestellt werden. Ehe für alle ist das Stichwort.

    Unser Wahlkreis ist zu recht sehr beliebt und viele Menschen wollen hier wohnen. Das ist schön, aber es führt leider auch zu einem starken Anstieg der Kosten für Wohnraum. Die Mietpreisbremse ist eine Maßnahme, die dem entgegenwirken soll. Wichtiger ist aber, dass das Land wieder verstärkt in die Förderung des sozialen Wohnungsbaus einsteigt. Ein Anfang ist hier gemacht. Das möchte ich ausbauen.

  • Bildungsgerechtigkeit

    Es mag am Anfang holprig gewesen sein, aber nun kommt die Bildungsreform voran.

    Die Gemeinschaftsschule bereichert das Schulwesen und wird von den Eltern gut angenommen. Eine Schulform, die sich am Können des Kindes orientiert und eine wohnortnahe weiterführende Schule garantiert. Ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Attraktivität des ländlichen Raumes. Ein echter Fortschritt gegenüber dem alten und von den Eltern mehr und mehr abgelehnten dreigliedrigen Schulsystem.

    Wichtig für die nächsten Jahre:

    • der konsequente Ausbau dieser Schulform bei gleichzeitiger Weiterentwicklung der Realschulen und Gymnasien,
    • die Inklusion behinderter Kinder für eine echte Teilhabe,
    • der Ausbau der Schulsozialarbeit
    • und die Integration der steigenden Zahl an Flüchtlingskindern.

 

Unser Wahlkreis ist überwiegend ländlich geprägt. Infrastruktur wird hier zunehmend ein Standortfaktor. Hierzu zählen nicht nur Straßen und schnelles Internet, auch Nahversorgung, Ärzte, Gaststätten, Schulen am Ort sind für lebendige Dörfer (statt reiner Schlafstätten) unabdingbar.

Es ist mir ein besonderes Anliegen, den ländlichen Raum in seiner ganzen Vielfalt lebenswert und attraktiv zu erhalten.

Was ist Ihnen wichtig? Lassen Sie es mich wissen, ich freue mich auf Ihre Anregung.

Mitmachen

Mitgliederwerbung

Social Media

Facebook Button

Twitter Button