Vorort-Tag in Sulzburg

Veröffentlicht am 17.02.2016 in Allgemein

Ein buntes Programm hatte der Ortsverein Sulzburg für mich geplant. Den Beginn machte ein Besuch in der Staudengärtnerei von Frau von Ruhmor in Laufen, die als leidenschaftliche Buchhändlerin die Gärtnerei ihrer Mutter übernommen hat. So hat sie es nicht nur geschafft, einen Betrieb mit einem weltweiten Ruf für Liliengewächse, ca. 40 festen Mitarbeitern und Versand an die entlegensten Ecken der Erde zu etablieren. Es ist auch die erste Gärtnerei, die neben einem Café und einer riesigen Fachbuchabteilung auch Kinderbücher, Romane und Vorleseabende anbieten. Schön, wenn sich Beruf und Berufung so gut vereinbaren lassen.


 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend waren wir in Ballrechten in der Firma Ystral. Ein weiteres Beispiel für den hervorragenden Mittelstand in unserer Region.

 

Ein Familienbetrieb mit mittlerweile fast 200 Fachkräften, die ihre Prozesstechnik und Maschinen weltweit vermarkten. Die Leidenschaft und Begeisterung mit der Herr Manke über sein Unternehmen sprach, zeugen von einem hervorragenden Betriebsklima und dem Willen, Innovationen zu entwickeln, sich auf Neues einzulassen und den Standort weiter nach vorne zu bringen. Einziger Wermutstropfen ist der Fachkräftemangel, ansonsten zeigte sich der Betriebsinhaber mit den Rahmenbedingungen sehr zufrieden.

Beim Gespräch mit Bernhard Fehrenbach, dem Bürgermeister von Ballrechten-Dottingen, wurde die gesamte Bandbreite von U3-Betreuung (läuft), Breitbandausbau (läuft), Flüchtlingsunterbringung (läuft auch) und der hervorragenden Arbeit der ehrenamtlichen Helfer besprochen. Bei den Flüchtlingen hat die Gemeinde das gleiche Problem, wie viele andere auch. Es wurden unter anderem Familien aus Albanien in die Anschlussunterbringung gebracht, die dann nach längerer Zeit und viel Integrationsanstrengungen durch die Ehrenamtlichen wieder abgeschoben wurden. Dies ist eine große Belastung für alle Beteiligte und sollte einfach nicht mehr passieren. Es wird höchste Zeit, dass das BAMF mit den nötigen Mitteln ausgestattet wird, dass über die Asylanträge beschieden werden kann, bevor die Menschen in die Fläche verteilt werden.

Ähnliche Themen gab es beim anschließenden Gespräch mit Dirk Blens, dem Bürgermeister von Sulzburg.

Nach einem hervorragenden Essen (Ochsenbrust in Meerrettichsoße, mmmh) im Gasthaus Rebstock endete der Tag dann mit einer öffentlichen Veranstaltung, zu der auch etliche Nicht-Genossen gekommen waren. Auch hier wurde vor allem die Bildungs- und Flüchtlingspolitik, aber auch die Energiewende, Infrastruktur und alles dazwischen lebhaft diskutiert.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für den abwechslungsreichen und informativen Tag.

 
 

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