Anstand, Respekt und Empathie

Veröffentlicht am 15.01.2017 in Kreisverband

Zum dritten Mal hat die Kreis-SPD zum Neujahrsempfang ins Hofgut Himmelreich eingeladen und zum dritten Mal sind ihre Genossinnen und Genossen diesem Aufruf trotz nicht ganz einfacher Wetter- und Straßenlage gerne gefolgt.

Meine Rede zu diesem Empfang stellte ich unter das Thema „Anstand, Respekt und Empathie“. Diese grundlegenden Kulturtechniken kommen nach meiner Meinung in unserer Zeit zu kurz.

Es ist unanständig, wenn Topmanager schon nach dreieinhalb Tagen im neuen Jahr so viel verdient haben, wie der Durchschnittsbürger im ganzen Jahr bekommt: „Niemand kann mir erzählen, dass es möglich ist, in 3,5 Tagen so viel zu leisten, wie andere in einem ganzen Jahr.“ Großkonzerne verhalten sich unanständig, wenn sie keine oder kaum Steuern bezahlen. Es gibt noch viele weitere Beispiele.

Der Respekt fehlt, wenn immer häufiger Feuerwehrmänner, Rettungsdienste und Polizisten angegriffen werden. Auch Politikern gegenüber bleibt es immer häufiger nicht mehr bei den schon beinahe salonfähigen verbalen Entgleisungen.

Zum Thema Empathie sehe ich die Eltern in der Pflicht. Kinder müssen lernen, Schwächeren mit Empathie entgegen zu treten, die Gesellschaft muss sich gegen eine Verrohung stellen.

Sozialdemokraten haben viel Erfahrung im Umgang mit schwierigen Zeiten. Wir sind aufgefordert, hier mitzukämpfen. Ich zitiere den von den Nazis ermordeten Julius Leber: „Wir haben getan, was in unserer Macht gestanden hat. Es ist nicht unser Verschulden, dass alles so und nicht anders ausgegangen ist."

 

Mehr dazu:

» Die gesamte Rede als pdf

 
 

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